Wundnetz zieht positive Bilanz über seine Arbeit

Wundnetz zieht positive Bilanz über seine Arbeit

Auf seiner Mitgliederversammlung hat das Wundnetz Oberschwaben e.V. eine positive Bilanz über das vergangene Vereinsjahr gezogen. Höhepunkt war das eintägige Wundsymposium mit namhaften Referenten und vielen interessierten Teilnehmern.

Mit seinen 75 Mitgliedern mag das Wundnetz klein sein. Die Arbeit des Vereins kommt es jedoch Hunderten von Menschen in der Region zugute. Im Mittelpunkt steht die Versorgung chronischer Wunden. Dazu gehören Wunden, die durch Diabetes mellitus oder Bettlägerigkeit hervorgerufen werden, ebenso wie Tumorwunden. „In einem berufsübergreifen Netzwerk setzen wir uns für eine bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten ein“, erklärt Wundnetz-Vorsitzende Hildegard Kerler, von Berufs wegen Pflegetherapeutin Wunde B.A. „Die Wissensvermittlung und der Austausch aller, die mit der Wundversorgung beschäftigt sind, spielen dabei eine wichtige Rolle, ergänzt Vorstandskollege Dr. Dominik Jost, Chefarzt an der OSK Ravensburg, und meint damit Hausärzte, Arzthelferinnen, ambulante Pflegedienste und Podologen.

Aus diesem Grund organisiert das Wundnetz auch in diesem Jahr bereits das 14. Wundsymposium im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen, bei dem die Teilnehmenden ihr Wissen auffrischen und sich untereinander austauschen können. „Unsere zum Teil hochkarätigen Referenten geben Rund-um-Update über die aktuellsten Erkenntnisse der Wundtherapie“, versichert Dr. Dominik Jost. Unter anderem spricht der international anerkannte Prof. Dr. Knut Kröger der über „Medikamente und ihren Einfluss auf die Wundheilung“. Das Wundsymposium findet am Samstag, 14.  März statt.

Die Anmeldung läuft über die Gesundheitsakademie.